Trauer und Verlust

Seelische Belastungen und Stress können körperliche Beschwerden hervorrufen , die medizinisch ohne Befund sind oder deren Behandlung keinen Erfolg zeigt. In der therapeutischen Arbeit gehen wir den Ursachen der Symptome wie Kopfschmerzen/Migräne, Verspannungen, Rückenschmerzen, Schlafproblemen, Herz-Kreislauf-Problemen, Unverträglichkeiten,…auf den Grund und fokussieren deren Veränderung wie Linderung oder Heilung.

Factbox

  • Ort: Praxis in Hohenems (Vorarlberg)
  • Ziel: Halt, Orientierung, Umgang mit Schmerz/Leere, Integration des Verlustes
  • Nächster Schritt: Termin anfragen

Woran kann man Trauer und Verlust erkennen

Trauer zeigt sich sehr unterschiedlich: Schmerz, Sehnsucht, Leere, Wut oder Schuldgefühle können in Wellen auftreten. Häufig kommen Schlafprobleme, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Rückzug dazu. Wenn Trauer den Alltag über längere Zeit stark blockiert oder sehr belastende Gedanken auftreten, kann Unterstützung hilfreich sein.

Häufige Auslöser und Verstärker von Trauer und Verlust

Belastende Trauer wird oft verstärkt durch einen plötzlichen oder traumatischen Verlust, offene Fragen oder Konflikte, Schuld- und Schamgefühle, fehlende Unterstützung oder den Druck, „funktionieren zu müssen“. Auch weitere Belastungen im Alltag können Trauerprozesse erschweren.

Wie Psychotherapie bei Trauer und Verlust unterstützen kann

Psychotherapie kann einen geschützten Rahmen bieten, in dem Trauer Platz haben darf. Sie kann helfen, Gefühle zu sortieren, mit Schuld oder Wut einen guten Umgang zu finden und Schritt für Schritt wieder Stabilität und Orientierung im Alltag aufzubauen. Als Psychotherapeutin (Psychodrama) und klinische Psychologin arbeite ich behutsam, strukturiert und in Ihrem Tempo.

Häufige Fragen

Ist es „normal“, dass Trauer so unterschiedlich ist?

Ja. Trauer verläuft individuell und oft in Wellen. Es gibt kein richtiges Tempo und keine „richtige“ Gefühlsmischung.

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Viele Menschen erleben mit der Zeit mehr Stabilität, aber Trauer kann immer wieder auftauchen – besonders an Jahrestagen oder in ähnlichen Lebenssituationen.

Auch das kann Trauer sein. Manche Menschen fühlen sich zunächst wie betäubt oder funktionieren im Autopilot. In Therapie kann das behutsam eingeordnet werden.

Ja. Schuld- und Wutgefühle kommen häufig vor, gerade bei ungeklärten Situationen oder plötzlichen Verlusten. Wichtig ist, diese Gefühle nicht zu verdrängen, sondern einen guten Umgang damit zu finden.

Wenn Trauer den Alltag über längere Zeit stark einschränkt, Sie sich sehr überfordert fühlen, Rückzug zunimmt oder belastende Gedanken anhalten, kann ein Erstgespräch entlastend sein.

Ja. Trauer kann sich körperlich zeigen (Schlaf, Appetit, Anspannung, Erschöpfung). In Therapie schauen wir, was dahintersteht und was stabilisiert.

Ja. Kinder und Jugendliche trauern oft anders als Erwachsene. Wir arbeiten altersgerecht und klären, ob und wie Bezugspersonen einbezogen werden.

Wenn Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid auftreten, holen Sie bitte sofort Unterstützung. In Österreich z. B. 144/112, Telefonseelsorge 142, für Kinder/Jugendliche Rat auf Draht 147.

Noch Fragen?

Wenn Trauer oder Verlust Ihren Alltag stark belasten, kann ein Erstgespräch helfen, Halt zu finden und einen passenden nächsten Schritt zu entwickeln.

Kontaktieren Sie mich gerne für eine Terminanfrage in Hohenems.

Mag. Annabel Salomon

Psychotherapeutin
Klinische und Gesundheitspsychologin

Schulgasse 1, 6845 Hohenems
Tel. +43 670 70 12 980
psychotherapie@praxis-salomon.at

Für eine Terminanfrage schreiben Sie mir gerne oder rufen Sie an – ich melde mich so bald wie möglich zurück: